Bitte um Hilfe bei der Suche nach verschwundenen Großammoniten

Beim Transport und der Umlagerung einer Ausstellung kam im Zeitraum von Mai 2018 bis Januar 2021 eine hölzerne Transportkiste von ca. 200 kg Gewicht abhanden in der fünf Fossilien, genauer große und eindrucksvolle Ammoniten, gelagert waren. Die Stücke sind unverwechselbar und sehr auffällig. Es handelt sich um Ammoniten aus der Unterkreide.

Hintergrund:

Die Ausstellung "MeerErleben" läuft seit über einem Jahrzehnt als große Wanderausstellung der Universität Bremen und war in zahlreichen Einkaufszentren, bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)und anderen Orten in ganz Deutschland und dem europäischen Ausland zu sehen.

  1. Ein entrollter, aus Spirale und langem Schaft und Haken bestehender Ammonit (Australiceras gigas) der bei genauerer Betrachtung aus zwei Exemplaren zusammengesetzt ist, mit einer ungefähren Maximalausdehnung von 45 cm
  2. Ein entrollter, uhrfederartiger Ammonit (Tropaeum bowerbanki) der beim Übergang von der Spirale zur Wohnkammer eine Fehlstelle hat wo das Stück verjüngt ist und auch durch die fragmentarische Erhaltung der Innenwindungen auffällt. Die 6. und 7. letzte Rippe sind mit Sekundenkleber gefestigt worden und dadurch finden sich fleckenartige Verfärbungen. Die Matrix ist ein Sandstein. Ungefährer Maximaldurchmesser etwa 40-45 cm.
  3. Ein weit aufgerollter Ammonit (Tropaeum drewi). Ungefährer Maximaldurchmesser etwa 40-45 cm. Er ist sehr gut dreidimensional erhalten, etwa 1,5 Umgänge vor der Mündung findet sich jedoch ein stärker verdrückter Bereich. Das Stück ist sehr dunkel und glänzt relativ stark das es gelackt ist.
  4. Ein weit aufgerollter Ammonit (Ammonitoceras) der durch die rötliche Farbe des letzten halben Umganges auffällt. Ein auffälliger alter Riss in der Wohnkammer (Bruch) wurde nicht retuschiert. Die Oberfläche auf den letzten 15 cm des Ammoniten vor der Mündung sind abgerieben. Das Stück ist sehr schwer und für eine Person nur mit Mühe zu handeln.
  5. Ein weit aufgerollter Ammonit (Cheloniceras oder Parahoplites) der auf dem letzten halben Umgang mehrere Löcher in der Mitte der Flanke aufweist sowie etwa ein Viertel vor der Mündung eine abgeriebene glatte Stelle auf der schmalen Seite (Venter).

Die Exemplare sind auch in einem Youtube-Video zu sehen – zwischen Minute 1.38 und 1.45 Uhr – wo man einen guten Eindruck der Größe hat.

Wir bitten um Hinweise falls die Stücke außerhalb der genannten Ausstellung irgendwo gesehen wurden, z.B. auch im Onlinehandel, an:

Prof. Dr. J. Lehmann, Universität Bremen, jens.lehmann(at)uni-bremen.de

Hinweise werden auf Wunsch vertraulich behandelt.

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